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~~ Jule & Jana ~~
Trotz der Sonne, die sich krampfhaft durch den Nebel kämpfte, schien der Tag für Jack aussichtslos...Er hatte es immer geahnt, nein, eigentlich hatte er es immer gewusst. Eines Tages würden sie ihn alle allein lassen und heute war dieser Tag gekommen. Ausgerechnet heute, an seinem 18. Geburtstag. Er wusste, dass ihn heute, an seinem 18. Geburtstag sein Schicksal einholen würde. Doch Jack wusste auch, dass man sein Schicksal selbst in der Hand hatte. Ob er es wohl rechtzeitig schaffen würde sie zu finden? Er sah wieder zur Sonne, die hinter dem Nebel im Verborgenen lag, genau wie seine Hoffnung und er seufzte: „Aussichtslos...“ „Jack!“ Becky stand plötzlich hinter ihm und Jack fuhr ruckartig herum. „Hey, was fällt dir ein mich so zu erschrecken?“ knurrte er das junge Mädchen an, aber böse sein konnte er auf Becky noch nie. Mit ihren wunderschönen, blauen Murmelaugen sah sie ihn an und lächelte. Sofort wurde Jack wieder wärmer ums Herz, trotz der beißenden Kälte, trotz des Nebels, der Trauer und der Angst. Und der Gewissheit. Der Gewissheit, dass auch seine Becky gehen würde. Becky sah ihn fragend an und als Jack realisierte, wie traurig er sie bei dem Gedanken, dass sie ihn auch verlassen würde angeschaut hatte, lächelte er rasch und nahm seine zwölfjährige Schwester liebevoll in den Arm. Sie war noch zu jung. Zu jung um sein Schicksal verstehen zu können. Wieder betrachtete er den Nebel doch diesmal war Becky an seiner Seite. Er würde sie beide um ihretwillen aus diesem schrecklichen Nebel heraus führen. Nur in welche Richtung sollte er gehen? „Was ist los, Jack?“ Becky stupste ihn an und sah ihn besorgt mit ihren blauen Augen an und da kam Jack die rettende Idee...“Blau...Becky, trägst du irgendetwas blaues? Hast du irgendetwas blaues bei dir? Du weißt schon, wegen den Slicksniggs! Mit etwas blauem und Musik lockt man sie im Nebel an, hat Großmutter doch immer gesagt. Wenn ihnen das Lied gefällt, dann bringen sie denjenigen, der es singt, aus dem Nebel heraus! Na?! Vielleicht schaffen wir es ja noch rechtzeitig an den Hafen zu kommen, was meinst du?“ Jacks Augen blitzten vor Aufregung und zuerst leuchteten auch die von Becky auf, doch plötzlich schaute sie resigniert drein: „Ach Jack, das ist doch nur ein dummes Ammenmärchen das uns Großmutter da erzählt hat. Wisst du mir etwa weiß machen, dass DU daran glaubst?“ Jack musste lachen und sagte: „Ach Becky, manchmal erscheinst du mir erwachsener als ich es bin. Aber sag mir, was haben wir denn zu verlieren? Hier in diesem Nebel sind nur wir zwei. Und wenn es nicht funktioniert, dann können wir immer noch hoffnungslos im Nebel herum irren. Also, was sagst du?“ „Also gut, Jack, die zur liebe, aber ich glaube nicht an die Slicksniggs und das wird auch dieser Nebel nicht ändern!“ „Niemand verlangt von dir, dass du an sie glaubst“ Ich hoffe nur, dass es auch so funktioniert, dachte Jack. „Hast du nun etwas blaues an?“, fragte Jack eilig. Auf einmal hatte er ein ungutes Gefühl, so als wäre die Zeit beinahe abgelaufen. Becky schnaufte, immer noch leicht verärgert, dass ihr großer Bruder, der immerhin 6 Jahre älter war als sie, an solche Ammenmärchen glauben konnte. Nach ihrem Erlebnis damals vor 2 Jahren...Becky schloss die Augen und atmete tief ein, dann reichte sie ihm die blauen Handschuhe, die sie in ihrer Jackentasche getragen hatte. Jack lächelte und begann eine Melodie zu summen. Becky seufzte erneut und stimmte in das Summen mit ein. Erst nachdem sie eine Weile gesummt hatten, erkannten sie, welches Lied sie gleich singen würden: Die Ballade des jungen Seemanns Tom, der bei einer Fahrt auf stürmischer See seine ganze Mannschaft verliert und der am Schluss allein auf einer Planke treibend erfriert. Es war ein trauriges und schönes Volkslied, dass sie oft zusammen gesungen hatten, der Vater hatte auf dem Schifferklavier gespielt, die Mutter saß am Klavier und ihr Bruder David hatte die Hölzer dazu geschlagen. Für Jack und Becky, die beiden „Kleinen“, waren diese Musizierstunden mit der Familie immer die Schönsten und währen die beiden so aus voller Kehle sangen, stiegen ihnen unweigerlich die Tränen in die Augen....Schließlich verklang der letzte Ton der Balllade, Beckys helles Sopran verstummte und die Geschwister sahen sich ängstlich und erwartungsvoll an. Würden sie nun Kommen? Könnte das wirklich die Rettung sein? Plötzlich begann die Erde zu zittern und Becky erschrak. Sie klammerte sich an Jack und ihre Augen waren vor Angst weit geöffnet. All dies erinnerte sie an das Geschehnis vor 2 Jahren. Jack lächelte vergnügt, denn er wusste, dass nun die Rettung nahen würde. So würde Becky es vielleicht doch gelingen ihr Schiff zu erreichen. Die Erde bebte immer noch, doch dann plötzlich verstummte alles und es schien als wäre nie etwas passiert. Der Nebel umhüllte die beiden Sproudkinder und er schien noch dichter zu werden. Becky löste sich von Jack und sagte: „Siehst du...sie haben nie existiert“ Als Becky Jacks verzweifeltes Gesicht sah, fügte sie leise hinzu: „Tut mir Leid, ich weiß, du wolltest so gerne an sie glauben können, aber...“, doch ein eigenartiges Geräusch ließ Becky wieder verstummen. Jacks Blick hellte sich auf. Das klang eindeutig nach einem Säuseln, ähnlich wie ein Winseln. Auf Jacks Gesicht machte sich das triumphierende Lächeln eines Jungen breit, der glaubte für einen Moment ein Held zu sein. Becky war ganz stumm. Plötzlich sahen Sie sie: mindestens ein Dutzend Slicksniggs tauchten wie aus dem nichts vor ihnen auf. Ganz vorneweg lief ihr Anführer, ein hellblauer, leicht humpelnder Slicksnigg mit gutmütigen Augen. Becky staunte und auch Jack war überwältigt; Genauso hatte sie ihre Großmutter immer beschrieben: die Slicksniggs sahen aus wie Hunde, sie waren blau und hatten winzige, missgebildete Flügel, ihre Augen jedoch waren freundlich und hatten ein warmes Braun, ihr Blick wirkte fast menschlich. „Danke für dießeß ßöne Lied, wir haben ßon ßo lange keine Mußik hier draußen gehört“, lispelte der Anführer und die anderen Slicksniggs nickten zustimmend und ein warmes Murmeln breitete sich aus. Becky starrte diese lispelnden, merkwürdigen Wesen immer noch voller Entsetzen an, doch Jack strahlte über das ganze Gesicht. „Ich wusste es“, flüsterte er seiner kleinen Schwester zu. Sie schwieg. Jack ging auf den Slicksnigganführer zu und sprach langsam und feierlich: „Wir danken euch, dass euch unser Lied gefallen hat und ihr uns erhört habt. Ich bin Jack und das hier ist Becky. Wir bitten euch uns zu helfen.“ „Mein Name ist ßoßaßo“, sprach der Anführer und es schien als lächele er. „Ihr wollt beßtimmt, dass wir euch auß dießem ßrecklichen Nebel herauß führen“ Jack nickte. „Bitte, Sosaso, ihr müsst uns zum Hafen bringen“ „Nichtß leichter alß dass“ Plötzlich lachte Becky laut und hysterisch auf und die Slicksniggs zogen sich ängstlich zurück. Becky verstummte so plötzlich wie sie gelacht hatte und betrachtete Sosaso nachdenklich. Schließlich fragte sie in einem grimmeigen Ton: „Also schön, gehen wir?“ Jack sah sie verwirrt an. Becky schien dies alles wohl nur für einen Traum zu halten, doch ihm war es ernst: Fabelwesen hatten ihn schon sein Leben lang fasziniert und er hatte nie verstehen können, warum andere Menschen ihre Existenz abstritten. Sosaso riss ihn aus seinen Gedanken: „He Junge, waß isst denn nun, willst du etwa hier Wurtßeln ßlagen oder kommst du nun mit?“ lachte der Anführer. „Äh...was...ja natürlich, wartet!“ rief Jack und lief hinter der Gruppe her, die kichernde Becky an der Hand. Langsam schritten sie durch den Nebel hindurch, die Slicksniggs redeten aufgeregt und flüsternd einer fremden Lautsprache miteinander und Jack fragte sich über was sie sich wohl unterhielten. Manchmal waren ihm einige ein paar flüchtige Seitenblicke zu, fing er ihren Blick aber auf, drehten sie ihre Köpfe jedoch hastig wieder weg und fingen noch schneller zu tuscheln an, so schien es. Jack war das alles sehr unangenehm, doch er versuchte es zu ignorieren und wendete sich stattdessen Sosaso zu. „Nein, eß isst nicht mehr weit biß ßum Hafen“, sagte dieser plötzlich, ehe Jack auch nur den Mund aufgemacht hatte. Sosaso zwinkerte nur verschmitzt, doch Jack erkannte da auf einmal noch etwas ganz anderes in seinen Augen:...Besorgnis. War es möglich, dass die Slicksniggs mehr wussten, als sie zugeben wollten? Konnte es sein, dass Sosaso in der Lage war seine Gedanken zu lesen? Nein, völlig unmöglich. Trotzdem sollte er sie besser im Auge behalten... Er wollte keinesfalls andere Menschen oder Wesen an sein Schicksal binden und deswegen mussten sie auch alle ihn, der von der Prophezeiung bestimmt wurde, verlassen. Sosaso betrachtete Jack unaufhörlich, doch dieser schien das gar nicht zu merken. Er war weg, eingetaucht in seine Gedankenwelt. Er war zurück gekehrt an den Ort an dem das Ereignis vor zwei Jahren statt gefunden hatte. Er sah seinen besten Freund, Matthew, vor sich. Beide waren 16 Jahre alt. Jack seufzte. Sosaso sah ihn weiterhin besorgt an. Sie mussten sich beeilen. Sosaso schrie einem Slicksnigg, der weiter vorne neben Becky ging etwas auf ihrer Sprache zu und dieser nickte und beschleunigte seinen Schritt. Becky war das recht, je eher sie am Hafen ankamen, desto eher konnte sie aus diesem Alptraum erwachen. Jack starrte weiterhin auf einen Punkt in den Nebel an dem niemand außer ihm (und Sosaso) etwas erkennen konnte. In zwei Jahren ist soviel passiert. Matthew ist Tod und das ist seine Schuld. Nach der Prophezeiung durfte es nur einen Jungen geben, der die Insel, auf der sie sich befangen, rettete und Jack war der Auserwählte. Das war sein Schicksal...Die Insel retten, die Prüfungen bestehen und die schwere Bürde tragen...allein...Die Prophezeiung von Crooked Island war schon seit Hunderten von Jahren bekannt, doch erst später wurde offenbart, wer der Auserwählte war. Jack hatte sie schon tausendmal gehört. Er konnte sie längst auswendig und jedes mal überkam ihn ein Ekelgefühl. Sie lautete: „Wenn der Tag gekommen, an dem der Junge seine Männlichkeit gewonnen, ist der Schleier so dicht, das Schwärze besiegt all Licht. Tritt einzig der Auserwählte seinem Schicksal entgegen, kann er allein das Böse zum Guten bewegen“. Exakt heute, vor zwei Jahren, Jack und Matthews 16. Geburtstag, passierte etwas grauenhaftes, was sein Leben für immer verändern sollte. Am Strand der Insel hatten Becky und ein paar Freunde der beiden ein Geburtstagspicknick für die Jungen organisiert und es schien ein wundervoller Tag zu werden. Die Sonne schien trotz der frühen Jahreszeit, die Kinder spielten ausgelassen und redeten über ihren Plan, ein Segelschiff zu bauen und damit eines Tages nach England zu fahren. Das war immer der große Traum von Jack und Matthew gewesen und bei dem Gedanken daran musste er lächeln. Doch seine Miene verdunkelte sich sofort wieder, denn er dachte daran, wie sich plötzlich graue Wolken vor die Sonne schoben, ein böiger Wind setzte ein und die Picknickdecke samt Kuchen und Tee wurde vom schwarzen, tosenden Meer verschluckt. Alles hatte sich so schlagartig verändert, dass die Kinder erschrocken umherliefen um vor dem Blitzen und dem peitschenden Regen des aufgezogenen Gewitters unter den Palmen und im Dickicht Schutz zu suchen. Da hörten sie sie. Die Dunkwins. Jack konnte das Geräusch immer noch in seinen Ohren hören und es erschauderte ihn. Es war ein schriller Ton, der den Körper lähmte. Er ähnelte Fingernägeln die auf einer Tafel kratzten. Bei dem Gedanken bekam er Gänsehaut. Die Dunkwins waren dunkle Wesen. Sie waren wie Schatten, denn man konnte nur schemenhaft ihre Umrisse erkennen. Jack saß im Dickicht und rührte sich nicht. Plötzlich erschrak er. Wo war Matthew? Da sah er ihn. Er stand mit dem Rücken zu ihm und dem Meer zugewandt. Die Dunkwins kamen aus dem Meer und bildeten einen Kreis um Matthew. Er war nun völlig von einem dunklen Schleier umgeben und da hörte Jack ihn. Den Schrei seinen Freundes. Das löste ihn aus seiner Erstarrung und gleichzeitig mit Becky rannte auf die Schatten zu. Doch es war zu spät. Jack hielt Becky zurück, die weinte, und drückte sie an seine Brust. Die Dunkwins verschwanden im Meer. So plötzlich die Unwesen gekommen waren, genauso plötzlich verschwanden sie wieder und mit ihnen Matthew. Bevor Jack begriffen hatte, was geschehen war, zog ein dichter Nebel auf. Er zog Becky vom Meer und schließlich ganz vom Strand weg. „Komm, wie müssen verschwinden ehe der Nebel zu dicht wird“ Sein bester Freund war fort. Womöglich verschlungen von den Schatten. Es gab noch nie Nebel auf der Insel. Jack fiel die Prophezeiung wieder ein. Konnte dieser Nebel ein Zeichen sein? Womöglich das Zeichen? Also war er der Auserwählte. Zumindest erklärten ihn alle Inselbewohner dazu, denn wie man Jack später sagte, waren allen seit der Geburt von Jack und Matthew klar, dass einer von ihnen der Auserwählte sein müsse. Jack und Matthew waren die einzigen Babys, die am Tag der Sonnenfinsternis auf die Stunde genau geboren wurden. Die Alten im Dorf erkannten dies sofort als Omen. Jedoch entschied man die Kinder bis zu ihrer Volljährigkeit so normal wie Möglich aufwachsen zu lassen. Das Verschwinden von Matthew war ein weiterer Hinweis darauf, dass Jack der Auserwählte war, denn nur er allein war bestimmt übrig zu bleiben. Keiner zweifelte mehr an Jack, denn schon die Prophezeiung sagte, dass es nur einen geben könne, der sich allein dem Bösen stellt. Er würde seinem Schicksal an seinem 18. Geburtstag, an dem er offiziell ein Mann war, entgegen treten. Sosaso riss ihn endlich aus seinen Gedanken. Unaufhörlich schrie er: „Wir ßind da! Wir ßind am Hafen!“ Endlich. Nun konnte Becky die Insel verlassen. Jack sah sich um. Wo war das Schiff?

Chapter 2:

Das Meer bewegte sich träge und schwer , eine schwarze Masse , über der eine undurchdringliche ´Schicht aus Nebel und Nässe lag. Alles war still , bis auf den Wind, der ein paar zurückgelassene Wagen und Fässer , die am Kai standen , knarzen ließ. Jack schluckte . Er nahm die aufgelöste Becky fest an die linke hand , deren Auge sich langsam mit Tränen füllten.
"Das ... das... k-k ann doch nicht wahr sein , was soll denn jetzt...w-wie soll ich denn ..." schluchzte das Mädchen und vergrub ihr Gesicht in Jacks Mantel . Ja, was sollte denn jetzt werden ? Was? Wut kochte in ihm auf , am liebsten hätte er laut geschrien , aber er konnte es nicht . Warum hatten sie Becky zurückgelassen ? Ausgerechnet sie , die er aus der ganzen Sache heraushalten wollte , seinen liebsten Menschen auf der Welt . Er verfluchte seine Eltern im Geiste , so wichtig waren ihnen also ihr eigenes Fleisch und Blut .
Doch es hatte einfach keinen Sinn mehr ... Becky würde hier nie wieder runterkommen , gemeinsam mit ihm war sie verdammt hier auf dieser Insel - zu sterben ?
Sein Herz schmerzte plötzlich , aber aus einem ganz anderen Grund als aus der Trauer : Sosaso blickte ihn plötzlich ernst und mit zusammengekniffenen Augen an . Langsam schüttelte er den Kopf . Als Jack nicht begriff, was Sosaso meinte, sagte dieser: „Ihr müßt nicht ßterben. Ihr ßolltet zu Mr. ßwingle Dingle gehen“ Becky hörte auf zu weinen und sah erst Sosaso, dann Jack verwirrt an. Schon wieder ein merkwürdiger Name, den sie nicht kannte. Auch Jack war verwirrt. Jedoch auch, weil er nun wirklich vermutete, dass Sosaso seine Gedanken lesen konnte. „Mr. Swingle Dingle?“, fragte er. Plötzlich fing einer der Slicksniggs an zu lachen. Er schmiss sich auf den Boden und trommelte mit den Händen auf den Steg. Becky hob eine Augenbraue und betrachtete den Slicksnigg, dann sah sie zu Sosaso. „Daß muß er immer machen, wenn er den Namen hört“, seufzte dieser und lächelte verlegen. Becky betrachtete noch eine Weile den verrückt kichernden Slicksnigg, dann fing sie ebenfalls an zu kichern und auch Jack lachte. Sosaso lächelte zufrieden und sah den lachenden Slicksnigg aus dem Augenwinkel an. Das hatte er gut gemacht. Jack und Becky konnten für einen Moment ihre Sorgen vergessen und waren schon wesentlich ruhiger. Der Slicksnigg hörte auf zu lachen und erhob sich vom Boden. „Mein Name ...hihihi ... ist ....hihi... ßingßang“ Während er sprach, musste er immer wieder kichern und verdrehte die Augen dabei merkwürdig. Becky und Jack hörten auch auf zu lachen und als Jack Becky anschaute, lächelte sie. Jack nickte Singsang dankend zu. Becky sagte: „Schön dich kennen zu lernen, Singsang“ Singsang kicherte, drehte sich um und ging zurück zu den anderen Slicksniggs. Als er an Sosaso vorbei kam, zwinkerte Singsang und Sosaso nickte. „Nun“, sagte Sosaso. „Laßt unß aufbrechen. Wir müssen Mr. ßwingle Dingle (ein leises Kichern von Singsang) bevor die ßonne untergeht erreichen“ „Aber wer ist dieser Mr. Swingle Dingle (leises Kichern von Singsang) überhaupt? Ich habe noch nie etwas von diesem Namen gehört.“ „Mr. ßwingle Dingle ißt eineß der älteßten Weßen auf dießer Inßel. Er ißt ein guter Freund der ßlicksniggs.“ Als Jack gerade etwas sagen wollte, fügte Sosaso noch schnell hinzu: „Bitte lacht nicht über ßein Außßehen, wenn ihr ihn ßeht“. Becky blickte Sosaso erstaunt an. „Warum sollten wir denn?“ „Daß wirßt du ßon ßehen“, prusterte Singsang los. Jack nahm Becky an die Hand und sie gingen los. Bis sie bei Mr. Swingle Dingle waren konnte Singsang nicht aufhören zu lachen, kichern, gackern, prusten...

© Jule & Jana